Gebirgslori |
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Ordnung Papageien |
Familie Loris |
Gattung & Art Trichoglossus haematodus |
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Lebensraum Dieser dekorative Vogel ist vor allem im Osten Australiens anzutreffen, kommt aber auch auf vielen Inseln im Südwestpazifik vor. Er bevorzugt Wald oder Waldränder mit lichterem Bewuchs. Oft kann man ihn auch in Parks und Gärten sehen. In Sydney gibt es eine große Population. Im tropischen Norden Australiens bleibt der Vogel das ganze Jahr in einem Gebiet. In südlicheren Gefilden mit jahreszeitabhängiger Vegetation, müssen die Allfarbloris allerdings ständig umherziehen, um nach blühenden und Früchte tragenden Nahrungsquellen zu fahnden. Nahrung und Ernährungsweise Zum breit gefächerten Speisezettel gehören Beeren, Samen, Blattknospen, Insekten und deren Larven. Am liebsten mag er jedoch Pollen, Nektar und Früchte. Mit seinem kurzen Schnabel zerquetscht er Blüten oder Früchte und nimmt den Saft mit der bürstenartigen Zungenspitze auf. Der Lori lässt sich auch mit Vorliebe in Obstgärten nieder und kann im großen Schwärm erheblichen Schaden anrichten. Daher sind diese Vögel bei Farmern sehr unbeliebt und werden manchmal sogar gejagt und getötet. Allfarblorischwärme fressen oft zusammen mit anderen Papagei-Arten und mit Singvögeln, wie Honig- und Mistelfressern. Der Schwärm zieht sehr weit und lässt sich nieder, wenn einer der Vögel eine reiche Quelle entdeckt hat. Loris verlassen bei Sonnenaufgang ihre Nachtquartiere, um sich auf die Nahrungssuche zu begeben. Wenn die Sonne zu stechend wird, ruhen die Vögel im dichten Blattwerk der Bäume. Erst am Abend suchen sie wieder nach Nahrung, bevor sie kurz vor Sonnenuntergang ihren Schlafplatz ansteuern. |
Wissenswertes Im Süden von Queensland ist der Allfarblori zu einer Touristenattraktion geworden. Dort können Besucher die Vögel mit einer verdünnten Honiglösung füttern. Beim Fressen an Blüten trägt der Lori Pollen von einer Blüte zur nächsten und spielt eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Bäumen und Sträuchern, wie auch der Kokospalme und Eukalyptusbäume. Der Allfarblori ist ein sehr beweglicher Vogel, der sich sogar kopfunter an einen Ast hängen kann, um an Nektar und Pollen zu gelangen. |
| Fortpflanzung
Sie brüten in der Regel zwischen August und Januar, Der Nistplatz liegt hoch über dem Boden in einem hohlen Baum oder gelegentlich auch in einem Gebäude. Das Nest wird nicht besonders komfortabel ausgestattet, sondern nur miteiner weichen Schicht aus vermodertem Holz ausgelegt. Die beiden weißen Eier werden nur vom Weibchen bebrütet. Die Jungen schlüpfen nach etwa 25 Tagen. Das Männchen hilft zwar nicht beim Brüten, hält sich aber in der Nähe des Nestes auf und beteiligt sich am Füttern der Jungen, die nach sieben bis acht Wochen flügge sind. |
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