Rotluchs |
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Ordnung Raubtiere |
Familie Katzenartige |
Gattung & Art Lynx rufus |
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| Verhalten Obwohl er eigentlich ein Nachtjäger ist, geht der Rotluchs auch in der Dämmerung auf die Jagd. Im Norden jagt er im Winter sogar tagsüber, wenn die Nahrung knapp wird. Die sehr revierorientierten Rotluchse markieren die Grenzen ihres Gebietes sowie die Wege darin mit Urin, Kot und Kratzspuren am Boden. Ein Männchen kann am Geruch der Markierung eines Weibchens erkennen, ob sie läufig ist. Anderen Weibchen zeigt ihr Kot dagegen an, ob sie Junge hat. Mütter mit Jungtieren sind sehr agressiv. Jagdverhalten Der Rotluchs jagt ähnlich wie eine Hauskatze aus dem Hinterhalt: lautlos schleicht er sich an seine Beute an, bis er nahe genug ist, um sich auf sie zu stürzen und sie zu töten. Sozialverhalten Wenn die Jungen geboren wurden, vertreibt das Weibchen das Männchen vom Versteck, das Männchen bleibt aber in der Nähe. Sobald die Jungen feste Nahrung zu sich nehmen können, erlaubt das Weibchen dem Männchen wieder näher zu kommen. Er bringt regelmäßig Nahrung mit und hilft bei der Aufzucht. Unter den männlichen Katzen ist die elterliche Fürsorge, wie sie die Rotluchsmännchen an den Tag legen, ungewöhnlich. Das Männchen verliert das Interesse an den Jungen, sobald diese anfangen, selbst auf die Jagd zu gehen. Von diesem Zeitpunkt an nimmt es sein einzelgängerisches Leben wieder auf. | Wissenswertes Rotluchse sind gute Schwimmer, gehen aber nur selten freiwillig ins Wasser. Je weiter nördlich Rotluchse leben, desto größer werden sie. Rotluchse, die von klein auf von Menschenhand aufgezogen werden, lassen sich zähmen und können zu angenehmen aber stürmischen Haustieren werden. Der englische Name des Rotluchses "bobcat" bezieht sich auf seinen Stummelschwanz. |
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