Schleiereule

 
Ordnung
Eulen
Familie
Schleiereulen
Gattung & Art
Tyto alba
 

Körpermaße
Länge: 33-36 cm
Flügellänge: 29 cm
Fortpflanzung
Geschlechtsreife: mit einem Jahr
Brutverhalten: Die Balz beginnt im März, Verpaarung fürs Leben
Anzahl der Eier: 3 - 7 pro Gelege, manchmal 2 Bruten
Brutdauer: 30 - 32 Tage
Nestlingsdauer: 60 Tage
Lebensweise
Verhalten: einzelgängerisch
Nahrung: vorwiegend Mäuse, Wühlmäuse und Spitzmäuse; auch Ratten, Kleinvögel und Fledermäuse, Frösche und Insekten
Lautäußerungen: Kreischen, Schnarchen
Lebenserwartung: etwa 15 - 20 Jahre
Verwandte Arten
Es gibt insgesamt neun Arten und 36 Unterarten der Schleiereule
Schleiereule
Vorkommen:
Alle Erdteile außer der Antarktis

Vorkommen
 
Lebensraum
Schleiereulen bevorzugen warmes Klima mit milden Wintern. Sie haben keine Anlagen, sich Depotfett anzufressen, um bei harten Wintern zu überleben. Viele von ihnen sterben während Frostwetterperioden oder sind zu erschöpft zum Brüten, wenn der Frühling kommt.
Schleiereulen leben im Gebälk von Kirchtürmen, Scheunen und baufälligen Gebäuden, sie müssen jedoch in der Nähe freies Wiesengelände zur Beutejagd haben.

Nahrung und Jagd
Obwohl sich Schleiereulen für das ganze Leben verpaaren, jagen sie doch einzeln. Ihre Sehfähigkeit ist besonders dafür geschaffen, Bewegungen am Boden wahrzunehmen. Ihre Augen sind mit besonders lichtempfindlichen Stäbchen und Zapfen auf der Netzhaut ausgestattet. Die zylindrische Form der Augen verschafft ihnen teleskopisches Sehvermögen.
In dunkler Nacht verläßt sich die Schleiereule völlig auf ihren feinen Hörsinn. Ist die Beute einmal ausgemacht, schwebt die Schleiereule leise auf ihr Opfer herab und greift es mit ihren langen Krallen.
Wissenswertes

Schleiereulen "heulen" nicht wie andere Eulen. Ihr Ruf ist ein heiseres "Chrüüi" oder "Kraich-Kraich".

In Malaysia werden Schleiereulen gegen Rattenplage in Ölpalmenplantagen eingesetzt. Eine Schleiereulenfamilie fängt pro Jahr dort etwa 1300 Ratten.

Erwachsene Eulen verschlingen ihre Beute im Ganzen, mit dem Kopf zuerst. Um die Jungen zu füttern, wird die Beute in den Klauen gehalten und in so kleine Stücke gerissen, daß die Jungen sie leicht schlucken können.

P & T Luxembourg hat eine WebCam in einen Nistkasten installiert. Man kann also einer Schleiereule ins "Wohnzimmer" schauen.
Bei uns hat es geklappt. Wir weisen aber darauf hin, dass wir für den Link und eventuell damit verbundene Downloads keine Verantwortung übernehmen können.
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